Die Ringelblume

Die Ringelblume gehört zu der Pflanzenfamilie der Korbblütengewächse. Ihr lateinischer Name ist „Calendula Officinalis“. Sie ist erkennbar durch ihre hellgelbe Blüte und die filzartigen behaarten Blätter. Die Farbe der Blüte kann je nach ihrer Art bis hin zum Dunkelorange variieren. Die Ringelblume ist ein einjähriges Krautgewächs und erreicht eine Höhe bis zu einem halben Meter. Ihre Blütezeit geht vom Juni bis zum Ende des Oktobers, eine Zeit wo die ersten Frostnächte auftreten können.



Sie hat ein sehr dominantes Aroma und fühlt sich klebrig an. Die weiblichen Randblüten entwickeln ringelförmig nach innen wachsende Samen und geben der Pflanze somit ihren Namen. Die Samen kann man abnehmen und im nächsten Frühjahr einpflanzen. Die beste Zeit dafür ist der April oder der Mai. Auch wild kann sie sich vermehren wenn günstige Bedingungen herrschen.

In der Mythologie und im europäischen Volksglauben hat die Ringelblume eine große Bedeutung. Weil sie bis in den späten Herbst hinein blüht, brachte man sie mit Unvergänglichkeit und treuer Liebe in Verbindung. Das klassische Spielchen „Er liebt mich, erliebt mich nicht..“ ist ebenfalls auf die Ringelblume zurück zu führen. Junge Frauen verwendeten sie in den Zeiten des Mittelalters als Liebesweissagung im Traum. Die Azteken sahen in ihr das Symbol für ihre Liebesgöttin Xochiquetzal.

 

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