Ringelblumenöl selbst gemacht:
Um Ringelblumenöl selbst herzustellen braucht man zunähst einige Dutzend der Blüten. Diese gibt man in ein Glas, welches sich luftdicht verschließen lässt. Hinzu kommt dann ein hochwertiges Olivenöl, mit dem man die Ringelblumen-Blüten übergießt, bis diese vollständig vom Öl verdeckt sind. Das Glas verschließt man anschließend sorgfältig und lagert es für einige Wochen an einem kühlen Ort.
Ist genügend Zeit verstrichen, kann man das Öl dann abseihen und von Pflanzenrückständen befreien. Nun hat man ein vielseitig einsetzbares Ringelblumenöl, dass zum Beispiel sehr wohltuend für Massagen verwendet werden kann. Man kann aber auch Salben und Cremes daraus machen.
Ringelblumensalbe:
Für die Herstellung von Ringelblumensalbe braucht man zunähst folgende Zutaten und Utensilien:
Hat man alle nötigen Dinge zusammengetragen kann man zunächst 10 Gramm von dem Bienenwachs in einem Becherglas abwiegen. Dazu kommen dann 90 Milliliter Ringelblumenöl und 3 bis 4 Tropfen vom Vitamin E. Das Ganze stellt man dann in dem Becherglas auf die Heizplatte und erhitzt es mit etwa 60 Grad so lange bis das Bienenwachs geschmolzen ist, wichtig ist ein gelegentliches Umrühren. Die Flüssigkeit wird im Anschluss auf vier Filmdosen verteilt.
Ringelblumen-Tegomuls-Creme:
Im Gegensatz zur Ringelblumensalbe beinhaltet die Ringelblumencreme Wasser. Sie fettet weniger und zieht daher besser ein als die Salbe. Sie ist ein gutes Hausmittel gegen Wunden, Geschwüre, Blutergüsse, Zerrungen, Prellungen, Quetschungen, Ekszemen und und und... ein echtes Allroundheilmittel also.
Für die Herstellung braucht man folgende Zutaten:
Hat man alles beisammen wird zunächst das Öl mit Bienenwachs und Tegomuls in einem Glas vermischt, welches anschließend in ein Wasserbad gestellt wird. Man kann dafür zum Beispiel Wasser in einer Pfanne zum Kochen bringen. Die 100 Milliliter Wasser füllt man in ein zweites Glas, tropft die Tinktur hinein und stellt es auch in das Wasserbad. Jetzt muss man warten bis sich in der Fettphase die festen Stoffe aufgelöst haben. Die Temperatur dürfte dann in beiden Gläsern ausreichend sein. Um auf Nummer sicher zu gehen sollte man jedoch mit dem Thermometer nachprüfen. Die Temperatur muss etwa 60 Grad betragen. Ist diese Wärme erreicht kann man die Gläser aus dem Wasserbad nehmen.
Das Wasser muss nun bei ständigem Rühren in die Fettphase gegossen werden. Dies muss langsam geschehen. Zum Rühren verwendet man am besten den Stiel eines Esslöffels und macht das so lange bis sich die Mixtur auf Handwärme abgekühlt hat. Das ganze braucht mit unter bis zu einer Stunde. Etwas Geduld sollte man also mitbringen. Auch wenn man keine Zusatzstoffe verwenden will, so sollte man zur Konservierung zumindest Teebaumöl verwenden. Wenn man die Creme nicht sofort verwenden will, sollte man sie in entsprechenden Behältnissen im Kühlschrank aufbewahren.